Agenten
Agentic AI
KI-Systeme, die nicht nur antworten, sondern ein Ziel selbstständig in mehreren Schritten verfolgen – planen, Werkzeuge nutzen, Zwischenergebnisse prüfen und nachsteuern.
Auch genannt: Agentenbasierte KI, Agentische KI
Warum das zählt
Agentic AI verschiebt KI vom Antwort-Geben zum Aufgaben-Erledigen. Für Unternehmen liegt darin der größte Hebel – aber auch das größte Risiko: Ein System, das selbst handelt, braucht klare Grenzen, Protokollierung und Freigabe-Punkte.
Was Agentic AI ausmacht
Ein klassisches Sprachmodell beantwortet eine Frage und ist fertig. Ein agentisches System bekommt ein Ziel und arbeitet darauf hin: Es zerlegt die Aufgabe, ruft Werkzeuge (/glossar/tool-use) auf, betrachtet die Ergebnisse und entscheidet über den nächsten Schritt. Diese Schleife läuft im Agent-Harness (/glossar/agent-harness).
Was es im Betrieb braucht
Autonomie ist kein Selbstzweck. In der Praxis trägt Agentic AI nur mit:
- klaren Grenzen – welche Werkzeuge, welche Daten, welche Aktionen erlaubt sind;
- Freigabe an heiklen Stellen – Human-in-the-Loop (/glossar/human-in-the-loop) vor folgenreichen Schritten;
- Nachvollziehbarkeit – jede Aktion protokolliert, damit man im Zweifel rekonstruieren kann, was passiert ist.
Ohne diesen Rahmen wird aus „selbstständig” schnell „unkontrolliert”.
Aktualisiert 1. November 2026
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